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![]() | Sexuell übertragbare Krankheiten in Deutschland |
Während die Zahl neuer HIV-Infektionen in Deutschland bereits im zweiten Jahr rückläufig ist, nehmen einige sexuell übertragbare Infektionen zu. Sexuell übertragbare Infektionen,
umgangssprachlich auch Geschlechtskrankheiten genannt, werden unter anderem durch Bakterien (Chlamydien, Syphilis/Lues und Gonorrhoe/Tripper), Viren (HIV-Infektion, Herpes
genitalis, Feigwarzen und Hepatitis B), Pilze (Candida albicans), Protozoen (Trichomonas vaginalis) und Arthropoden (Filzläuse, Krätzmilben) ausgelöst. | |
![]() | Schutz vor HIV/AIDS bei der Beanspruchung von Escort Services |
Manche Menschen nehmen es mit dem Schutz vor HIV und AIDS nicht ganz so ernst, wenn Sie die Dienstleistungen eines Escort Service in Anspruch nehmen. Denn immerhin legen
besonders exklusive Agenturen hohe Maßstäbe bei der Auswahl der von ihnen vermittelten Frauen oder auch Männer an: Sie sind meistens sehr attraktiv und oft auch gebildet,
charmante und teilweise sogar mehrsprachige Gesprächspartner. | |
![]() | Safer Sex wirkungsvoller als antivirale Medikamente |
Die Anzahl der HIV-positiven Erwachsenen in Südamerika ist zwischen dem Jahr 2000 und 2008 um ein Drittel gesunken. Dieser Erfolg geht vor allem auf die vermehrte
Nutzung von Kondomen zurück, wie Wissenschaftler berichten. Behandlungsprogramme mit antiviralen Mitteln hingegen sind weniger effektiv. Kondome haben mehr zum Rückgang
von HIV in Südafrika beigetragen als antivirale Medikamente oder andere Maßnahmen. | |
![]() | HIV entgeht der Immunantwort in Makrophagen |
HI-Viren überdauern in Makrophagen, den Fresszellen des Immunsystems. Innerhalb dieser Zellen wird HIV in weitere Organe getragen und gelangt durch die Blut-Hirn-Schranke auch
in das menschliche Gehirn und ins zentrale Nervensystem. Den Mechanismus, den das AIDS auslösende Virus für diese Persistenz verwendet, hat das Team um Dr. Michael Schindler
am Institut für Virologie des Helmholtz Zentrums München jetzt beschrieben. | |
![]() | Die Angst der anderen |
Etwa 73.000 HIV-Infizierte leben in Deutschland, mehr als je zuvor. Jedes Jahr kommen fast 3000 neu diagnostizierte Fälle dazu. 30 Jahre nach der Entdeckung von Aids fühlen sich
Betroffene noch immer ausgegrenzt - vor allem bei Ärzten. HMit Rock Hudson kam die Panik. Das Bild des Hollywoodstars auf der ersten Seite der Tageszeitungen. "Rock Hudson an
Aids erkrankt", "Denver-Stars in Angst, hat er sie angesteckt?" Thomas sieht die Schlagzeilen vom Sommer 1985 noch vor sich. Er jobbte damals als Teenager in einem Kiosk in einer
Kleinstadt in Schleswig-Holstein. | |
![]() | Die Pille davor |
Aids-Medikamente schützen Gesunde bei riskantem Sex – eine umstrittene Prophylaxe. Noch fraglicher ist ihre Bedeutung für Afrika und Asien. Es gibt Samstage, da rüstet sich
Christian S. lieber mit Pillen. Die ersten schluckt er am Tag zuvor, damit für die Wirkstoffe genug Zeit bleibt, ins Blut zu gelangen. Christian Schneider wohnt in Berlin, er ist 50 Jahre
alt und schwul. Ab und zu geht er auf eine Sexparty – was er vorher schluckt, sind Aids-Medikamente. Dabei hat er kein Aids, S. ist HIV-negativ. Er nimmt die Pillen, damit das auch
so bleibt. | |
![]() | Impfstoff gegen Hepatitis C zeigt erste Erfolge |
Neue Hoffnung im Kampf gegen Hepatitis C: Ein neues Impfkonzept hat sich in ersten Studien als vielversprechend erwiesen. Bei der Entwicklung eines dringend benötigten
Impfstoffs gegen das Hepatitis C Virus melden britische Forscher Fortschritte. Für den neuen Impfstoff wurden dabei Antigene aus dem Virusinneren gewählt, so genannte
nicht-strukturelle Proteine. Die bei herkömmlichen Impfstoffen meist verwendeten Oberflächenantigene hatten sich nämlich bei HCV als unwirksame Impfstoffkandidaten erwiesen,
weil das Virus die Struktur seiner Hülle häufig verändert. | |
![]() | Bei gut behandelter HIV-Infektion fast normale Lebenserwartung |
Wer sich heute mit HIV infiziert, hat bei früher Diagnose und guter Behandlung eine annähernd normale Lebenserwartung, haben europäische Forscher mit einem Computermodell für
schwule Männer berechnet. In einem vorab online veröffentlichten Artikel in der Fachzeitschrift AIDS berichtet die Forschergruppe, ein 30-jähriger schwuler Mann, der sich heute in
Großbritannien und vergleichbaren Ländern mit HIV infiziere, könne statistisch damit rechnen, 75 Jahre alt zu werden. | |
![]() | Ältere Antiepileptika bei HIV-Patienten oft ein Risiko |
Mehr als einer von zehn HIV-Patienten leidet irgendwann unter epileptischen Anfällen. Die gleichzeitige Therapie mit antiretroviralen Medikamenten und Antiepileptika stellt jedoch
wegen der zahlreichen Interaktionen hohe Ansprüche. Die International League Against Epilepsy hat jetzt zusammen mit der American Academy of Neurology erstmals eine Leitlinie
herausgegeben. | |
![]() | HIV: Neue Impfstoffe erfolgreich an Affen getestet |
Erste klinische Studien am Menschen sollen demnächst beginnen. Forscher haben erstmals mehrere Kombinationsimpfstoffe gegen Aids getestet, die auch vor einer aggressiven,
resistenten Virenmischung schützen. In Versuchen an Rhesusaffen reduzierten die gentechnisch hergestellten Vakzinen das Infektionsrisiko der Tiere bei einmaligem Kontakt mit
Affenaids-Viren um 80 Prozent. Man habe mindestens vier Verabreichungen von Virenlösungen benötigt, um die Hälfte der geimpften Affen mit
der HIV-ähnlichen Krankheit zu infizieren. | |
![]() | 14. Münchner AIDS- und Hepatitis-Tage 2012 |
Prävention und Heilungschancen für AIDS und Hepatitis. Neue Präventionsstrategien, nachhaltiges Wissens-Update und zukünftige Heilungschancen sind die Themen der kommenden
14. Münchner AIDS- und Hepatitis-Tage vom 16. bis 18. März 2012. Ziel des Kongresses ist es, alle mit HIV und Hepatitis befassten Berufsgruppen auf den neuesten Wissens- und
Forschungsstand zu bringen und mit zeitgemäßen Formen der AIDS- und Hepatitis- Behandlung vertraut zu machen. | |
![]() | Stillen: Prophylaxe halbiert HIV-Risiko |
ine medikamentöse Prophylaxe kann Säuglinge, deren Mutter HIV-infiziert ist, vor einer Ansteckung beim Stillen schützen. Eine auf sechs Monate ausgedehnte Therapie verhindert
dabei etwa jede zweite Ansteckung. Die von sechs Wochen auf sechs Monate verlängerte Therapie von Säuglingen mit Nevirapin halbiert deren Risiko, sich beim Stillen über die
Muttermilch mit dem Aids-Erreger HIV bei der infizierten Mutter anzustecken. | |
![]() | Freibeträge für Prozesskostenhilfe 2012 |
Neue Freibeträge für Beratungs- und Prozesskostenhilfe gültig ab 2012. Müssen Hartz IV oder Sozialgeld Bezieher ihr Recht einklagen, verfügen sie normalerweise nicht über
entsprechende Mittel, um den Prozess finanziell selbstständig zu führen. Der Staat hat daher eine Prozesskostenhilfe geschaffen, um teilweise oder ganz die Kosten für die
Prozessführung zu übernehmen. Der Kläger muss jedoch sein Vermögen einsetzen, sofern dies zumutbar ist. | |
![]() | HIV - eine Infektion wird beherrschbar |
Die Entdeckung des Aids-Erregers HIV Anfang der 1980er Jahre hat eine beispiellose Forschungsaktivität zur Suche nach antiretroviralen Medikamenten ausgelöst. Der Erfolg dieser
Forschung: mit HIV Infizierte haben dank der modernen Arznei-Therapie eine ähnliche Lebenserwartung wie die übrige Bevölkerung. Am Anfang der HIV-Pandemie 1981 stand der
Kampf ums nackte Überleben. Sehr viele Patienten starben innerhalb weniger Monate an einer interstitiellen Pneumonie - wegen der erworbenen Immunschwäche konnte der Erreger
nicht abgewehrt werden. | |
![]() | Wir sind doch nicht auf dem Friedhof |
Alt werden mit HIV - Dank immer besserer Therapien bereiten sich HIV-Infizierte nicht mehr aufs Sterben, sondern aufs Altern vor. Ein Beispiel aus Köln. Sami Achmedow mag die
Musik von Amy Winehouse und Menschen, die sich gut zu kleiden wissen. Er liebt schöne Stoffe, die nur so durch die Finger gleiten. Das hat sich auch nicht geändert, als vor sechs
Jahren passierte, was andere wohl als dramatische Wende in ihrem Leben beschrieben hätten. | |
![]() | HIV-Patienten sollen sich mit allen Kräften wehren |
Seit Oktober 2011 läuft ein Projekt, über das seit vielen Jahren heftig diskutiert wird: Stufe Eins der elektronischen Gesundheitskarte. Besser, billiger und transparenter für alle soll
sie unser Gesundheitssystem machen. Ein gutes Ziel – mit explosivem Potential. Denn der Plan, in Zukunft auch persönliche Krankheitsdaten in bundesweiten Computernetzwerken zu
speichern, wirft berechtigte Fragen nach Datensicherheit und Schutz der Privatsphäre vor allem für HIV-Patienten auf. | |
![]() | Tatoo: HIV-Übertragungsrisiko nicht unterschätzen |
HIV wird vorwiegend sexuell und durch Blut, vorwiegend Spritzentausch, übertragen. Eine Mitteilung von ProMed warnt vor möglicher HIV-Übertragung durch Tätowierung bei
ungenügenden Hygienemaßnahmen in Bali. Bei der Mitteilung durch ProMed wird von einem Australier berichtet, der sich während einem Ferienaufenthalt auf Bali tätowieren ließ und
sich dabei mit HIV angesteckt haben soll. | |
![]() | Aids can talk. Teil 2 |
Admire Kamudzengerere und Cosmas Shiridzinomwa gehören zu einer neuen Generation zimbabwesischer Künstler, die in ihren Bildern auch Bezug zur aktuellen politischen Lage
nehmen. Shiridzinomwa, der im Rahmen der Ausstellung -Colour Africa 2011- zur Eröffnung nach München kam, meinte auf die Frage nach dem Risiko, politisch motivierte Kunst zu
machen: „Die Schergen Mugabes gehen nicht in Ausstellungen.“ | |
![]() | Warnlampen in Tansania |
Weniger als fünf Prozent resistente HI-Viren registrierte die WHO in vielen afrikanischen Staaten. Jetzt stellt sich heraus: Die wahre Zahl ist möglicherweise ein Vielfaches davon.
Das Epizentrum der weltweiten Aids-Epidemie liegt in Afrika südlich der Sahara – doch Besserung ist in Sicht. Seit einigen Jahren existieren in vielen Ländern des Kontinents
systematische Bekämpfungsprogramme, und die Situation für die Erkrankten verbessert sich vielerorts. Mit besserem Zugang zu modernen Medikamenten tritt allerdings auch hier ein
altbekanntes Problem auf: Der Erreger wird gegen die Medikamente unempfindlich. | |
![]() | Das war das Wissenschaftsjahr 2011 |
Die führenden Wissenschaftsjournale "Science" und "Nature" halten Rückschau. London/Washington/Wien - Was die wirklich großen Durchbrüche in der Wissenschaft des zu Ende
gehenden Jahres waren, lässt sich naturgemäß schwer sagen: In vielen Fällen ist es einfach noch zu früh, um sagen zu können, was Top ist oder womöglich doch noch zu einem
Flop wird. Und ob etwas Nobelpreiswürdiges dabei war, wird sich wohl erst in den nächsten Jahren sagen lassen. | |
![]() | Neue PEP-Richtlinie berücksichtigt Viruslast unter der Nachweisgrenze |
Großbritannien: Die Richtlinien zur Post-Expositions-Prophylaxe nach sexuellen Risiko-Situationen berücksichtigen in Großbritannien nun die Frage der Viruslast unterhalb der
Nachweisgrenze. In manchen Situationen kann auf eine PEP verzichtet werden. Die neuen britischen Richtlinien für Post-Expositions-Prophylaxe empfehlen nach sexuellen
Risiko-Situationen eine PEP zukünftig für eine Reihe von Situationen nicht mehr, falls die Viruslast des HIV-positiven Sex-Partners (‘Index-Person’) unterhalb der Nachweisgrenze
liegt. | |
![]() | Rituximab verlängert Überleben bei HIV und Lymphom |
HIV-Positive, die an einem Aids-bezogenen Lymphom erkrankt sind, profitieren davon, wenn die Standard-Chemotherapie um Rituximab ergänzt wird. Dies zeigen vorab online
publizierte Daten einer deutschen Forschungsgruppe. Forscher berichten im Journal AIDS über eine unkontrollierte multizentrische Beobachtungsstudie an HIV-Positiven (92%
Männer, durchschnittlich 205 CD4-Zellen bei Lymphom-Diagniose) mit Lypmphom (ARL, Aids related lymphomas), die zwischen Januar 2005 und Dezember 2008 in Deutschland
durchgeführt wurde. | |
![]() | Wie das Virus in die Zelle kommt |
Damit sich das Aidsvirus vermehren kann, muss es in den Kern der befallenen Zelle vordringen. Wie das geschieht, war bisher nicht bekannt. Nun liefern britische Forscher neue
Hinweise. Um in den Kern der befallenen Zelle vorzudringen, koppelt sich das Aidsvirus HIV an ein Protein aus seiner Wirtszelle. Nur so gelangt der Erreger durch jene Poren, die das
Innere des Zellkerns mit seiner Umgebung verbinden. Das berichtet eine Gruppe um Greg Towers vom University College London. | |
![]() | Wie kann die Akzeptanz für ein HIV-Screening erhöht werden? |
Wie kann die Akzeptanz für ein HIV-Screening erhöht werden? – Eine Frage der Kommunikation! Die CDC (Centers for Disease Control and Prevention) in den USA empfiehlt ein
Routine HIV-Screening in medizinischen Institutionen. In Europa empfehlen wir ein gezielteres Vorgehen. Was ist korrekt? Eine Studie von Douglas A.E. White et. al. befasst sich mit
unterschiedlichen Strategien, den Patienten für ein HIV-Screening zu gewinnen. Es wird angenommen, dass durch eine opt-out Methode die Zustimmung größer ist als bei einer
opt-in Methode. | |
![]() | Mutter infizierte Baby mit HIV - Prozess vertagt |
Weil sie ihr Baby mit dem HI-Virus infiziert hat, ist am Montag eine 42 Jahre alte Frau erneut vor Gericht gestanden. Die Angeklagte leugnet nach wie vor die Existenz der
Immunschwächekrankheit Aids. Der Prozess wurde vertagt. Die Angeklagte ist HIV-positiv, ihr Ehemann starb im Mai 2010 an Aids. Das Paar hat vier Kinder, drei davon sind gesund -
die Mutter hörte bei den Geburten auf die Warnungen der Ärzte und brachte sie per Kaiserschnitt zur Welt. Das vierte Kind, ein mittlerweile fast dreijähriges Mädchen, gebar die
42-Jährige jedoch bei einer Hausgeburt. |
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